Über das Projekt
Die hier gezeigte Wasserstoffkarte ist ein Projekt des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel der Karte ist es, einen Überblick über die zahlreichen Projekte, Initiativen und Institutionen rund um das Thema Wasserstoff in Nordrhein-Westfalen zu geben.
Wasserstoff ist für die Erreichung der Klimaschutzziele bis zum Jahr 2045 unverzichtbar. Als Speicher für Strom aus erneuerbaren Energien, in der Industrie oder auch als Kraftstoff in der Mobilität kommt er immer dort zum Einsatz, wo eine direkte Nutzung von erneuerbaren Energien nicht möglich ist. Insbesondere in der Industrie werden in Zukunft große Mengen an Wasserstoff benötigt, sowohl als Energieträger für Hochtemperaturprozesse als auch als Rohstoff z. B. für die Stahl- und Chemieindustrie.
Im November 2020 hat das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen seine Wasserstoff Roadmap veröffentlicht. Das im Juli 2024 publizierte Wasserstoff-Importkonzept Nordrhein-Westfalen sowie das im August 2024 veröffentlichte Neun-Punkte-Papier des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sollen die Umsetzung des Wasserstoff-Hochlaufs nochmals vereinfachen und beschleunigen. So haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Projekte und Initiativen auf den Weg gemacht, um den Einsatz und die Entwicklung der verschiedensten Wasserstofftechnologien voranzutreiben.
Die hier dargestellte Karte gibt einen Überblick und erste Informationen über die zahlreichen Wasserstoff-Projekte in Nordrhein-Westfalen. Hierzu wurden unter anderem die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Enargus und die europäische Förderdatenbank Cordis ausgewertet. Außerdem enthält die Wasserstoffkarte auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die durch das Land Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Projektträger Jülich gefördert werden.
Die Wasserstoffkarte wurde zusammen mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) konzipiert. Das LANUK ist seit vielen Jahren die zentrale Anlaufstelle für Daten zur Energiewende in Nordrhein-Westfalen und stellt der Öffentlichkeit umfangreiche Informationen hierzu im digitalen Fachinformationssystem Energieatlas NRW zur Verfügung.